4. Liga Partschins C – Aufstiegsträume geplatzt

Nach einer äußerst knappen Niederlage gegen Welsberg muss unsere Mannschaft Partschins C in der 4. Liga die Aufstiegsambitionen auf die nächste Saison verschieben. Trotzdem war es für die neu formierte Mannschaft eine tolle und insgesamt sehr erfolgreiche Meisterschaft.
Die Vorzeichen vor dem Spiel gegen Welsberg waren alles andere als gut: Während unser Gegner einen 4.1 und zwei 4.2 klassifizierte Spieler aufbieten konnte, war unsere Geheimwaffe „Doc“ Ingemar durch eine Handverletzung (nach einem Sportunfall) stark gehandicapt.
Aber der Reihe nach:
Auf 1 musste wie bisher Stefan „Ganti“ ran, dem bereits beim Einspielen klar wurde, dass sein 17jähriger Gegner Gerd Wurzer (4.1) ein äußerst harter Brocken sein würde. Wie meistens versuchte Ganti durch andauernde Rhythmuswechsel seinen Gegner aus dem Konzept zu bringen und zu Fehlern zu verleiten. Trotz seines jungen Alters zeigte sich der Welsberger Spieler aber äußerst abgeklärt. Zwar unterliefen ihm zwischendurch einige Fehler, trotzdem zog er sein Spiel durch. So verlor Stefan den 1. Satz mit 3-6 und war auch im 2. Satz recht schnell 1-3 hinten. Gerd Wurzer verlor nun etwas den Faden und so konnte Ganti erstmals im ganzen Match mit 4-3 in Führung gehen. Leider war dieser Hoffnungsschimmer nur von kurzer Dauer: Stefan ging im nächsten Game 30-0 in Front, musste dann aber das Break hinnehmen. Der 2. Satz endete dann 4-6 und die Welsberger gingen verdient mit 1:0 in Führung.
Parallel zum 1. Spiel war Ingemar erstmals auf 2 gesetzt. Sein Gegner, Rene Schönegger (4.2), hatte in der bisherigen Meisterschaft alle Spiele für sich entschieden. Umso erfreulicher war es, dass Ingemar trotz fehlender Spielpraxis und Schmerzen in der Schlaghand recht gut ins Spiel kam und mit seiner Klasse den 1. Satz mit 6-4 für sich entscheiden konnte. Der 2. Satz begann ausgeglichen, beim 3-3 beging Ingemar dann einen entscheidenden Fehler bei einem leichten Smash. Damit – und weil die Schmerzen in der Hand immer stärker wurden und auch das Kühlen mit Eis nichts mehr half – war die Vorentscheidung gefallen. Ingemar konnte nicht mehr wie gewohnt spielen und gab die Sätze 2 und 3 mit 3-6 und 0-6 ab.
Nun mussten Manuel und Werner dafür sorgen, dass der 0-2 Rückstand aufgeholt werden konnte.
Manuel spielte gegen Andi Schönegger (4.2) und lieferte ein souveränes Spiel ab. Er machte kaum Fehler und zeichnete sich immer wieder durch seinen hervorragenden Aufschlag und die harten Grundschläge aus. Manuel fand im ganzen Match einen guten Ausgleich zwischen Risiko und Sicherheit, sein Gegner fand keine Mittel, ihn aus der Fassung zu bringen. Schlussendlich reichte Manuel ein Break mehr in einem Spiel, in dem die Spieler ihren Aufschlag oft nicht durchbrachten: 7-5 6-3 für Manuel lautete es zum Schluss.
Auf 4 spielte Werner gegen Armin Burger, der zwar nur 4.5 klassifiziert war, sich aber besonders durch Kampfkraft, Laufbereitschaft und solide Grundschläge auszeichnete. Gegen Werner war das aber nicht genug: er spielte wie gewohnt sein Spiel herunter und konnte klar mit 6-3 6-1 gewinnen.
Nun stand es 2-2 und die Doppel mussten entscheiden.
Da Ingemar nicht mehr spielen konnte, spekulierte Kapitän Ganti und setzte sich und „Spotti“ Peter auf 1, Werner und Manuel auf 2. Die Rechnung ging auf.
Der Gegner bot das stärkste Doppel Wurzer/Schönegger R. auf 1 auf, die somit gegen Ganti und Peter antreten mussten. Unsere Männer hatten die Aufgabe, die Gegner für ein eventuelles Entscheidungsdoppel etwas müde zu machen, und kämpften mit allen Mitteln. Im 1. Satz konnnten sie leider mehrere Spielbälle nicht verwerten und verloren diesen 0-6, im 2. Satz ging es etwas besser und es hieß 3-6.
Das 2. Doppel Manuel/Werner gegen Burger/Schönegger A. war sehr spannend und es schaute lange gut für uns aus. Trotz fehlendem gemeinsamen Training machte es unser Doppelpaar gut und gewann einen spannenden 1. Satz mit 7-5. Im 2. Satz verloren unsere Jungs den Faden und lagen bereits 0-5 zurück. Werner und Manuel fanden aber wieder ins Spiel, machten noch zwei Games, verloren dann aber den Satz mit 2-6. Das Champions-Tiebreak musste entscheiden: es ging immer hin und her, zum Schluss entschieden die besseren Nerven von Werner und Manuel. 10-8 bedeutete, dass nun ein 3. Doppel (Entscheidungsdoppel) den Ausschlag über den Sieger geben musste.
Nun mussten die stärksten Doppel beider Mannschaften ran. Bei allen Spielern trug die Hitze dazu bei, dass immer wieder eher einfache Fehler passierten. Werner und Manuel konnten einige Chancen leider nicht nutzen. So ging ein knappes Spiel mit 3-6 und 5-7 verloren und wir mussten uns einem starken Gegner geschlagen geben.
Trotzdem können wir zufrieden auf die Saison zurückblicken und wünschen dem TC Welsberg viel Erfolg bei den nächsten Spielen!